Hirschhorn: Altes Schulgebäude hat „Flair und Potenzial“

Bürgermeister-Kandidat Thomas Wilken im Gespräch mit dem Vorsitzenden des Vereins Freunde der Neckartalschule, Dirk Redlich

Hirschhorn. Das alte Schulgebäude hat „Flair und Potenzial“, erfuhr Bürgermeister-Kandidat Thomas Wilken von Dirk Redlich. Der ist Vorsitzender des Vereins Freunde der Neckartalschule und erläuterte ihm, welche große Möglichkeiten eine Nutzung mit sich bringen würde. Wilken traf sich mit ihm auf dem Schulhof im Rahmen seiner Vorstellungsreihe „Thomas on Tour“.

Für die Aufstockung der Nachmittagsbetreuung wäre es sinnvoll, die aktuell nicht genutzten Räume wieder zu ertüchtigen, erläuterte Redlich dem Kandidaten. Dann hätte auch die Schule selbst mit ihren jetzt zur Verfügung stehenden Zimmern mehr Möglichkeiten für weitere Angebote. Knackpunkt ist jedoch die fehlende Fluchttreppe im alten Schulhaus, erklärte der Vorsitzende. Doch dieses Thema sollte mit Blick auf die Zukunft zu lösen sein.

Wilken pflichtete ihm zu, denn er sieht im ehemaligen Gebäude wie auch Redlich viele Entwicklungs-Möglichkeiten. Er zeigte sich überzeugt, mit dem Kreis als Eigentümer eine Lösung zu finden, damit die Räume wieder für alle nutzbar werden. Allerdings kann diese, machte er klar, nicht darin bestehen, dass es die Stadt übernimmt.

Klassenzimmer, Vereinsräume, Kulturzentrum: Dem Kandidaten schwebt eine Kombilösung vor, die allen Belangen Rechnung trägt. Sie entspricht Wilkens Gedanken, im Schulterschluss Themen anzugehen. „Davon haben alle etwas“, betonte er. Ähnlich sind seine Überlegungen auch, wenn es um die Zusammenarbeit der Hirschhorner Vereine geht.

Wilken stellte Redlich seine Idee eines Runden Tisch für Vereine vor, der mindestens einmal jährlich zusammenkommen soll. Hier könnten Abstimmungen stattfinden, wer wem wie unter die Arme greifen kann. Denn längst ist es nicht mehr so, dass einer alles allein stemmen kann. Teamwork ist angesagt. Die Zahl der Aktiven geht zurück, weshalb Veranstaltungen oftmals nur noch gemeinsam über die Bühne gehen können.

Genau dies hat Wilken auch im Kopf, wenn es um die Jubiläumsfeierlichkeiten zum 1250-jährigen Bestehen der Stadt 2023 geht. Für ihn gehört ein historisches Fest dazu wie die Butter aufs Brot. Zu diesem Zweck möchte der Bürgermeister-Kandidat im Falle seiner Wahl die – immer noch nicht gebildete – Jubiläums-Kommission auf noch breitere Füße stellen und damit ein Jubelfest stemmen, wie es den Hirschhornern noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

Redlich wies daneben auf die Auswirkungen der kommenden Neckar-Brückensperrung hin. Da sich dann der gesamte Verkehr durch die Brentanostraße wälzt, könnten Schulkinder gerade im Winter am Fußgängerüberweg gefährdet sein. Seinen Gedanken einer Behelfsampel unterstützte der Bürgermeister-Kandidat und will damit an Hessen Mobil herantreten.