SPD Heppenheim: Wandel in der Arbeitswelt – Veranstaltung mit Sven Wingerter

„Was ich im nächsten Bundestag für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erreichen möchte“, ist das Thema des SPD-Bundestagskandidaten Sven Wingerter bei einer Veranstaltung der Heppenheimer SPD am Mittwoch, den 18.8., um 19 Uhr im Gasthaus Gossini.

Für die SPD ist dieses Thema besonders wichtig, weil es unmittelbar das Leben der meisten Mitbürgerinnen und Mitbürger betrifft. Sven Wingerter, der zugleich DGB-Vorsitzender im Kreis Bergstraße ist, liegt dieses Thema besonders am Herzen.

Als Themen wird Sven Wingerter insbesondere die Notwendigkeit eines angemessenen Mindestlohnes ansprechen, die Bedeutung der Gleichstellung Frau und Mann im Beruf deutlich machen und Fragen der Absicherung gegen Arbeitslosigkeit erörtern.

„Gute Arbeit verdient Respekt und Wertschätzung. Deshalb braucht es eine stärkere Bindung an gute Tarifverträge, die höhere Löhne garantieren und die schnelle Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns auf mindestens 12 Euro pro Stunde“, macht der Bundestagskandidat vorab seine Position deutlich. Zudem seien wieder mehr Regeln zum Schutz von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern auf dem Arbeitsmarkt und eine Stärkung der Mitbestimmung für die Beschäftigten nötig.

Gleiche Arbeit müsse auch überall gleich viel wert sein. Es sei ein Skandal, dass Frauen durchschnittlich 18% weniger verdienen und weniger reale Aufstiegschancen im Beruf haben, meint Wingerter.

Sven Wingerter will auch zur umstrittenen Rentenfrage Stellung beziehen. Seine Grundposition zur Rente beschreibt Wingerter wie folgt: „Arbeit darf auch im Alter ihren Wert nicht verlieren. Eine Anhebung des gesetzlichen Rentenalters wird es mit uns nicht geben. Zur Anerkennung der Lebensleistung der Menschen gehört es, dass sie ihren erarbeiteten Lebensstandard halten können.“

Auch die Frage eines notwendigen Umbaus des  Gesundheitssystems nach dem Prinzip der solidarischen Bürgerversicherung will Wingerter ansprechen. Die Pflegeversicherung will wir zu einer Vollversicherung weiterentwickeln, die alle Pflegeleistungen abdeckt, weil „Gesundheit und Pflege müssen für alle bezahlbar sein muss“, meint der SPD-Bundestagskandidat.

Die SPD ist die einzige Partei mit einem Sozialstaatsmodell für die Herausforderungen im 21. Jahrhundert: In Zeiten von Globalisierung, Digitalisierung, Klimakrise oder Corona-Pandemie gilt es Antworten zu geben, wie soziale Sicherheit für alle gewährleistet werden kann. Ein Recht auf Weiterbildung und Qualifizierung in einer Arbeitsversicherung, in der die Menschen aktiv gefördert werden und ihre Lebensleistung anerkannt wird, sind dafür wichtige Grundlagen. An die Stelle der bisherigen Grundsicherung „Hartz IV“ tritt ein unkompliziertes Bürgergeld, das konsequent auf Hilfe und Ermutigung statt auf Sanktionen