SPD-Hessengipfel: Lob für Heil

Friedewald.   „Unsere Ideen beugen Armut vor, schätzen Arbeit wert und nehmen Abstiegsängste. Das Konzept ist eine gute Antwort auf die derzeitige Situation am Arbeitsmarkt“, mit diesen Worten lobt Landtagsabgeordnete Karin Hartmann (SPD) die kürzlich geäußerten Vorstellungen zur Reform des Sozialstaates der Sozialdemokraten auf Bundesebene. Vertreter der SPD aus den Kommunen, dem Land, dem Bund und aus dem Europäischen Parlament trafen sich am vergangenen Wochenenede im nordhessischen Friedewald zum alljährlichen Hessengipfel. Mit dabei waren aus dem Kreis Bergstraße Bundestagsabgeordnete Christine Lambrecht und Landtagsabgeordnete Karin Hartmann. Im Mittelpunkt der Klausurtagung stand die Vorstellung des neuen SPD-Konzeptes „Zukunft in Arbeit“ durch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, das am vergangenen Wochenende bereits bundesweit die Medien beherrschte. Hartmann berichtete, dass „mit diesem Konzept Lebensleistung für Personen, die mindestens 35 Jahre Vollzeit gearbeitet haben, endlich anerkannt wird. Mit der Kindergrundsicherung, der Forderung nach einem höheren Mindestlohn, der längeren Bezugsdauer von Arbeitslosengeld I und der Grundrente zeigen wir wieder, dass sich die Menschen auch im Wandel des Wirtschaftswelt auf einen vorsorgenden und Sicherheit gebenden Sozialstaat verlassen können.“
Wichtig sei nun, nach Kräften für die Positionen der  Partei zu werben, schließlich, so Hartmann „setzt dieses Konzept der Grundrente das fort, was wir mit dem Mindestlohn in der Großen Koalition begonnen haben, nämlich Arbeit wertzuschätzen und auf Existenzängste von Menschen zu reagieren.“