Lambrecht besorgt über Einschnitt in die medizinische Versorgung

Viernheim, 07. Oktober 2015 – Die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion und Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Christine Lambrecht ist besorgt über den massiven Einschnitt in die medizinische Versorgung im Kreis Bergstraße.

Nach Bekanntwerden der Pläne der Universitätsmedizin Mannheim (UMM), das Luisenkrankenhaus in Lindenfels zu schließen und das Spektrum im Heilig-Geist-Hospital in Bensheim massiv zu verkleinern, zeigt sich Christine Lambrecht irritiert über diese plötzliche Entscheidung: „Es ist nicht nachzuvollziehen, warum ein so massiver Einschnitt in die ortsnahe Versorgung stattfinden soll!“

„Das Luisenkrankenhaus ist auch Notarztstandort, es wird vom Kreis zu klären sein, wie der Notarztbetrieb weiter aufrecht erhalten werden kann“, erklärt Lambrecht. Die Rettungsfrist müsste auch nach Schließung des Standorts eingehalten werden, es darf hier zu keiner Benachteiligung in der Versorgung der Bürgerinnen und Bürger kommen.

Die Veränderungen in Bensheim scheinen ebenso dramatisch. Sollte, wie in der Pressemitteilung der UMM beschrieben, lediglich die Innere Medizin und die Urologie aufrecht erhalten bleiben, würde das einen massiven Einschnitt in das Leistungsspektrum der Klinik bedeuten. Auch die chirurgischen Abteilungen würden der Restrukturierung zum Opfer fallen, wobei hier von Seiten der Universitätsmedizin Mannheim keine Aussage über die Arbeitsplatzsituation gemacht wurde.

„Wir müssen eine wohnortnahe und qualitativ hochwertige medizinische Versorgung für alle Bürgerinnen und Bürger sicherstellen“, so die Bergsträßer Bundestagsabgeordnete abschließend.