SPD Bergstraße ist für den Erhalt des Luisenkrankenhauses

Gerade im ländlichen Raum ist es eine große Herausforderung auch langfristig die medizinische Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen. „Es bleibt die Aufgabe der Politik, Rahmenbedingungen zu schaffen, die ein flächendeckendes, qualitativ hochwertiges und bezahlbares Gesundheitssystem ermöglichen“, betont Christine Lambrecht, Vorsitzende der SPD Bergstraße. „Hierfür ist es nötig, dass das Luisenkrankenhaus zu einem kleinen, aber dafür feinen Gesundheitszentrum entwickelt wird“, fordert Karin Hartmann, stellvertretende Vorsitzende der SPD Bergstraße und der Kreistagsfraktion sowie Landtagskandidatin für Bergstraße-Ost. Die stationäre Notfallversorgung ist für die Bevölkerung in Lindenfels und Umgebung unverzichtbar. Der Standort und die Menschen vor Ort brauchen endlich eine gute Perspektive für die medizinische Versorgung. Bereits heute ist die ärztliche Versorgung im Odenwald eher gering. Eine gute stationäre Versorgung wird dringend gebraucht, damit auch die Ärzte vor Ort entlastet werden. „Um auch langfristig eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung zu garantieren, müssen Versorgungsnetzwerke gegründet werden, in denen Hausärzte, Fachärzte, Krankenhäuser und Pflegedienste kooperieren, um das medizinische Angebot insgesamt zu stabilisieren“, betont Karin Hartmann. Daher unterstützt die Bergsträßer SPD die Idee, den Standort zum Modell zu machen und die Trennung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung am Standort Lindenfels aufzuheben und beide zu einem Gesundheitszentrum zusammen zu schließen.
Christine Lambrecht wird die Möglichkeit zur Umsetzung durch Anfragen bei den zuständigen Ministerien auf Bundes- und Landesebene ausloten. Auch die Landesregierung in Wiesbaden ist gefordert: „Ich fordere die Landesregierung in Wiesbaden und die sie tragenden Abgeordneten auf, jede Möglichkeit zu sondieren den Krankenhausstandort Lindenfels zu erhalten“, so Norbert Schmitt, Landtagsabgeordneter der Bergsträßer SPD. Ebenso muss der Träger des Luisenkrankenhauses in die Pflicht genommen werden und sich aktiv an einer Weiterentwicklung des Krankenhausstandortes beteiligen. Aus Sicht der SPD Bergstraße ist es nötig, dass das Konzept für das Luisenkrankenhaus eng mit der Uniklinik Heidelberg abgestimmt wird. „Es muss unser Ziel sein, dass auch das Luisenkrankenhaus in den Verbund mit der Uniklinik Heidelberg aufgenommen wird.“ „Hier ist der Kreis Bergstraße gefordert, alle Beteiligten an einen runden Tisch zu bringen und für eine gemeinsame Lösung im Interesse der Menschen vor Ort zu werben“, so Karin Hartmann abschließend.